Über mich

Ich arbeite als Coach mit der Kraft Ihrer Biografie. Deshalb erfahren Sie hier auch etwas von mir zu den meinen biografischen Wurzeln meiner Arbeit.

Am Coaching Center Berlin seit 2006, Mit-Inhaberin seit 2008, davor 6 Jahre im Konzern und 10 Jahre in den Medien. Top Executive Coach, Coach-Ausbilderin von über 500 Coaches nach internationalem Standard mit dem eigenen Ansatz Integral Development und Ausbilderin von Karriereberater*innen nach der KAIROS-Methode. Vordenkerin für Motivation und Karrieren („Das Kairos-Prinzip“), Autorin zum Thema Identität und lebenslange Entwicklung („Die Kunst des Alleinseins“), digitale Entrepreneurin (7Fields Coaching-App, WOATT!). 2013 Veröffentlichung meiner Doktorarbeit, der ersten europäischen Studie zu „Weisheit im Management“.
Ein Update zu diesem Thema für das digitale Zeitalter habe ich 2020 in der Zeitschrift Konfliktdynamik veröffentlicht (04/2020, siehe unter: Autorin).

Mit der WOATT! Initiative unterstütze ich seit 2020 gezielt beruflich engagierte Frauen in Karriere- und Lebensumbrüchen.

Natürlich berate ich auch Männer in Top Positionen seit vielen Jahren erfolgreich. Wer Frauen begleiten kann, kann auch Männer unterstützen. Wie Ginger Rogers, die Tanzpartnerin des legendären Fred Astaire einmal sagte: „Eine Frau macht alles genau wie ein Mann. Nur rückwärts und auf Stöckelschuhen“.

Schreiben war mein erster Beruf und bleibt notwendige Leidenschaft, um Gedanken zu sortieren und zur Verfügung zu stellen. Zwei Bücher sind in Vorbereitung, einige schon geschrieben. Ich veröffentliche auch wissenschaftlich, was immer einen Spagat an Zeitinvestment bedeutet, aber meiner Leidenschaft für inhaltliche Tiefe entspricht. Darüberhinaus ist meine Arbeit in verschiedenen populären Magazinen und Medien veröffentlicht worden.

Interviewpartnerin, Zitate und Gastbeiträge in populären Medien
Capital, Harvard Business Manager, WELT am SONNTAG, Gründerküche, Ladies Drive, Businesswissen.de, Deutschlandfunk, Rbb Info-Radio, SWR, Bayrischer Rundfunk, Brigitte Woman, Brigitte (Dossier), Emotion, Cosmopolitan und diverse Tageszeitungen.

Bücher 2005-2013

  • 2013. Das Kairos-Prinzip (2013). Campus
  • 2013. Weisheit in Führung und Management (2013). Dissertation an der Universität Oldenburg
  • 2005/2011/2020. Die Kunst des Alleinseins (2005, Ersterscheinung, 2011 Neuauflage, 2020 Taschenbuch). Theseus
  • 2007 (bei Knaur). Entstand ein Buch zu einem Life Coaching Thema, das gut ist, das ich aber nicht mehr liste, weil es nicht mehr ins Portfolio passt.

Bücher in Vorbereitung

  • Integral Development. Ein holistischer Ansatz für Coaching, Teams und Unternehmen (geplant 2021)
  • Karriereberatung (überarbeitete Version von Das Kairos-Prinzip, geplant 2021)
  • Einzigartig! Sei du selbst – alle anderen Plätze sind schon vergeben (geplant 2022)

Blogs und Impulse

WOATT! erfüllt.wirksam.leben. Für beruflich engagierte Frauen (siehe Link auf der Startseite)
Karrieren mit Sinn – Impulse für Karrierecoaches
Newsletter des Coaching Center Berlin – rund um Coaching und Coaching-Ausbildung

Wissenschaftliche Artikel und Kongressbeiträge (Auswahl)

2020. Weisheit in der Führung »revisited«: Wie aktuell ist der Weisheitsbegriff im digitalen Zeitalter?
Konfliktdynamik 04/2020.
2019. Digitalisierung von Coaching – eine Replik auf Bachmann und Fietze. Organisation, Supervision und Coaching.
03/2019
2019. Trust your body – explore your house of reslience. Vortrag mit Workshop mit Florian Wolf, YourPrevention auf der
Konferenz League of Leading Ladies, Interlaken, CH.
2018. Was jetzt noch stört ist der Kunde. Digitale Beratungs-Zukunft zwischen technischen Möglichkeiten und
menschlichem Zögern. Vortrag auf der Jahresversammlung des Deutschen Bundesverband Coaching, e.V..  
2018. Lebensphasenorientiertes Coaching. Vortrag auf dem 5. Kongress der Hochschule für angewandtes Management
/Erding.
2015. Factors influencing wisdom of executives as a catalyst for a sustainable management culture. Poster Session
presented at the 7th ESMT Coaching Colloquium. Berlin, Germany, December 4-5.
2014. Coaching Weisheitsenabler für Führungskräfte. Beitrag zum Forschungslab auf dem 3. Internationalen
Fachkongress Coaching meets research. Fachhochschule Nordwestschweiz Olten.
2013. Dimensionen von Weisheit in Führung und Management. Entwicklung eines Fragebogeninstruments unter
Berücksichtigung der Dimension Bewusstsein. Dissertation an der Universität Oldenburg. Oldenburg: BIS
Online verfügbar über den Hochschulschriften-Server der Universität Oldenburg. 

Diesen Text können Sie in Kürze lesen.

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Ich engagiere mich in den führenden Berufsverbänden, um die Qualität und Zukunft unserer Profession, dem Coaching, mit zu gestalten:

  • Mitglied im Fachausschuss Profession des DBVC (bis 2019), Fachausschuss Digital.
  • Vice President der International Organisation of Business Coaching (seit 2019).
  • Mitglied der Mentoren-Coaches der International Coach Federation

Eine Art Ehrenamt ist außerdem mein Chor. Siehe „Nur zum Spaß“. Was und wen ich außerdem unterstütze, siehe: „Unterstützen und Bewundern“.

Streifzüge durch Wälder und Berge; Yoga; Singen. Bergsteigen und Klettern. Meine Leidenschaft für Berge national und international führte mich bis zum 4.000er Gipfel des Mount Humboldt in den Rocky Mountains, USA. Seit einem künstlichen Hüftgelenk (McMinn, 2013) betreibe ich dieses Hobby weniger intensiv. Fußball zu schauen ist Leidenschaft seit dem 6. Lebensjahr, als mein Vater mich an der Hand nahm und von der Kirche aus direkt zu den Lokalderbys meiner niedersächsischen Kleinstadt mitnahm. Vom Sofa aus verfolge ich bis heute mit meinem Mann Bundesliga und die deutsche Nationalmannschaft.

Rückzüge ins Kloster der Karmelitinnen in Berlin und an andere Orte der Stille suche ich seit über 20 Jahren. Stille und Glauben sind ein Anker für mich und geben mir selbst Orientierung im Trubel des Lebens.
Im Berliner Orden der Karmelinnen traf ich kurz vor ihrem Tod auch Freya von Moltke, die Frau des deutschen Widerstandskämpfers unter der Nazi-Diktatur, Helmuth James von Moltke. Der Widerstand gegen das Grauen zwischen 1933-1945 ist auch in unsere eigene Familiengeschichte eingraviert. Die Karmelitinnen pflegen bis heute das Gedenken an die Aufrechten. Das ist auch mir ein großes Anliegen. Besonders in den heutigen Zeiten des Vergessens, Verdrehens, Verleugnens.

Frauen und Bildung für Mädchen ist mir ein sehr wichtiges Anliegen. Die Zukunft unseres Planeten wird von der Bildung der Mädchen abhängen. Deshalb unterstütze ich die Organisation Plan International seit vielen Jahren. Die Flex Schulen-Initiative für Jugendliche, die den Faden und den Anschluss ans Bildungssystem verloren haben, leisten aus meiner Sicht essentielle Arbeit. Jede Biografie mit Bildungsabschluss ist von unschätzbarem Wert für den Jugendlichen und ein Gewinn für unsere Gesellschaft.

2006 lernte ich auf einer Veranstaltung des World Wisdom Councels in Berlin die Modedesignerin Bibi Russel aus Bangladesh kennen. Sie war als Initiatorin der erfolgreichen grass roots Bewegung Fashion for Development eingeladen. Bibi Russel ging in den 1980er Jahren nach London, war eines der Top Models dort und studierte Mode Design, heiratete einen Europäer, wurde Mutter eines Sohnes. Später ging sie zurück in ihre Heinat und leistet dort seit über zwei Jahrzehnten Großartiges. Mit ihrer Initiative Fashion for Development unterstützt Bibi Russel Locals, die berühmte Seiden-Webkunst aus Bangladesh zu bewahren und selbst Mode zu designen, anstatt unter unwürdigen Bedindungen Billigtrashmode für den Westen zu fabrizieren. Fashion for Development gibt Menschen in Bangladesh, darunter auch vielen Frauen, Arbeit in Würde. Bis zu 80% ihrer Zeit verbringt die unermüdliche Kämpferin von Fashion for Development in Gegenden ohne WLan und fließend Wasser. Statt auf einer „glossy“ Internetpräsenz erfahren Sie daher mehr über Bibi Russel einfach auf facebook, wo ihre follower die großartige Arbeit dokumentieren und begleiten.

Wie vernetzt unser Planet ist und wie fragil wissen wir nicht erst seit der Corona-Pandemie. Gerechtigkeit in allen Facetten brauchen wir daher als Basis, um zu (über)leben und als Weltgemeinschaft wirklich zu wachsen. Vier Organisationen nenne ich stellvertretend für die gute Arbeit von vielen anderen: Amnesty International für Freiheit und ein globales Folterverbot, Oxfam für Verteilungsgerechtikeit, Greenpeace und die ECF, European Climate Foundation für ökologisches Bewusstsein und ein nachhaltiges Gleichgewicht.

1998 wurde ich in das 21-köpfige a-capella Ensemble The Happy Disharmonists als Sopran aufgenommen. Der ambitionierte Amateur-Chor agiert circa in der Regional-Oberliga des Chorgesangs und nahm unter Profi-Arrangeur Carsten Gerlitz als Coach in drei Jahrzehnten seit seiner Gründung einiges an Fahrt auf. Die Happys tourten durch Deutschland und Österreich. Wir waren Kulturbotschafter für Berlin auf einer unvergessenen Tour durch Namibia. Die Corona Pandemie zwang den Chor in digitale Quarantäne. Aus kreativer Not heraus entstanden einige Videos, die innerhalb und außerhalb der Chor-Szene mehrere 100.000 Klicks zusammenbrachten. YouTube: The Happy Disharmonists.

Ich bin ein Beispiel für den Trend von „Karriere in Serie“. Vor meinem derzeitigen Beruf als Psychologin und Coach, war ich 6 Jahre als Personalentwicklerin in einem Konzern tätig, davor 10 Jahre in den Medien als Rundfunksprecherin, Moderatorin und Autorin aktiv, zwei Jahre davon als Fachjournalistin für Tanz. Denn davor liegt eine wenig bekannte Episode meines beruflichen Lebens. Ich habe eine 3-jährige professionelle Ausbildung zur Tanzpädagogin in der Tradition des deutschen Ausdruckstanzes absolviert. Das war nicht der richtige Beruf für mich, bleibt aber charakterbildendes Element meiner Vita. Wer 5-8 Stunden pro Tag im Ballet-Saal verbracht hat, weiß was Disziplin ist und wie man an Perfektion immer wieder scheitert und weitermacht.
Die hochbetagte Institutsgründerin, Lola Rogge, eine Ausdruckstänzerin der 1930er Jahre, habe ich noch persönlich erlebt. Das bleibt unvergessen. Auch der eigene Körper vergisst nicht. „Man wird auch in 30 Jahren noch sehen, dass ihr diese Ausbildung gemacht habt, egal was ihr dann tut“. Dieser Satz unserer Ausbilderin wird mir manchmal von Teilnehmenden zurück gespiegelt, wenn ich vor Gruppen stehe, unterrichte oder spreche.

Seit 2003 bin ich mit meinem Mann privat und beruflich liiert. Er brachte einen wundervollen Sohn mit in die Ehe, der schon lange aus dem Haus ist.

Meine eigene Herkunft ist kinderreich, wie man das in den 1960er Jahren nannte. Drei Geschwister, vier Kinder also. Dazu kommt eine umfangreiche Verwandtschaft, die im Osten der Republik lange getrennt von uns aufwuchs, und die jetzt ein Teil der Großfamilie geworden ist. Je älter ich werde, um so schöner finde ich das. Vielleicht umso mehr, seit beide Eltern gegangen sind.