Die Welt und Du – „First world problems“?

Guten Tag,
đŸčSmoothies war heute eigentlich das Thema in einem geplanten WOATT!-Vitality post. Gestern frĂŒh hatte ich meine Inspirations-Schreibzeit dazu im Kalender. Leider aber war ich kurz unachtsam und habe neben meinem FrĂŒhstĂŒck Nachrichten gehört. Das vermeide ich eigentlich in meiner Morgenroutine – aus gutem Grund. đŸ„șWas ich da innerhalb von 10 Minuten ĂŒber die Flutkatastrophe in Pakistan und die unwĂŒrdigen Wohnbedingungen fĂŒr Ă€ltere Menschen in Paris gehört habe, hat mir die Inspiration zunĂ€chst verdorben. Ich habe erstmal etwas abgearbeitet und jetzt sitze ich wieder in meiner Mitte und schreibe Dir. 

â†ȘMit einer kleinen PlanĂ€nderung im Inhalt dieses Blogs (das super einfache und mega-gesunde und leckere Smoothie-Rezept liefere ich in KĂŒrze nach).
👁Heute teile ich eine Reflexion mit Dir, die Du als sensible, weltoffene Frau sicher auch kennst.

An Tagen wie solchen kommt es einem manchmal so klein und belanglos vor, was man macht. In meinem Fall: die Welt zu einem besseren Ort zu machen, indem ich tolle Frauen wie Dich darin unterstĂŒtze, ihren Fokus zu finden und nachhaltig Energie aufzubauen, diese Ideen auch in die Welt zu bringen. Sind das nicht „first-world-problems“, wie es eine Teilnehmerin unserer Coachingausbildung immer so schön lakonisch sagt? (und dabei herrlich die Augen rollt). Geht es Dir mit Deinen Anliegen im Vergleich mit großen „Weltproblemen“ manchmal Ă€hnlich?

đŸ§˜đŸœâ€â™€ïžWieder in meiner Mitte angekommen, sage ich: nein. Das stimmt nicht. Wir leben zwar in der „first world“, aber unsere Anliegen und auch „self-care“ sind nicht nur „first-world-problems“. Dass wir Frauen im Business unsere Mitte behalten wollen (eher wĂŒrde ich sagen verteidigen!), dass wir uns nĂ€hren, körperlich, mental und spirituell, ist so wichtig, weil wir so viel geben. All das findet zwar in der „first world“ statt. Deswegen ist es aber nicht „second best“ oder weniger wichtig, fĂŒr uns selbst zu sorgen, gerade damit wir helfen, unwĂŒrdige UmstĂ€nde rund um die Welt zu verĂ€ndern.Â đŸ€”Denn: geht es irgendeinem der bedauernswerten Menschen in Pakistan besser, wenn ich heute kein Yoga mache, meinen Smoothie nicht zubereite oder mich mittags nicht ausruhe? Werden Menschen in Paris eine bezahlbare, menschenwĂŒrdige Unterkunft erhalten, wenn ich mich vernachlĂ€ssige und aufrödele, wie man in meiner Heimat so schön sagt?

💌Einmal erhielt ich im Kloster zu diesem Thema eine ĂŒberraschende Antwort. Ich gehe ja schon viele, viele Jahre ins Kloster, wie ich neulich im Sommer beschrieben habe. Dort spreche ich, wann immer möglich, mit einer Ordensschwester. Als sie mich zu Beginn eines GesprĂ€chs wie immer fragte: „Wie geht es Ihnen?“, wand ich mich auf meinem Stuhl hin und her und sagte: „Also, angesichts der globalen Probleme in der Welt,….“, woraufhin sie mich unterbrach und sagte: „Man muss seine eigenen Probleme nicht immer im globalen Maßstab sehen“. Boom. Das hatte gesessen. Es ist so eine Art von „gigantischer Bescheidenheit“, wenn wir unsere Anliegen immer klein machen im Vergleich zur „Welt“. 

🌐NatĂŒrlich macht es Sinn, die ZustĂ€nde in der Welt zu betrachten und sich selbst im Kontext zu sehen. Also, aus einer MĂŒcke hierzulande keinen Elefanten zu machen. Im Rahmen meines abendlichen Dankbarkeitsrituals kann ich heute notieren, dass ich sooooooo dankbar ĂŒber meinen Lebensraum hier in Deutschland bin. Ich kann morgen etwas spenden fĂŒr die Flutopfer in Pakistan, die eine Katastrophe erleben auf einer FlĂ€che dreimal so groß wie Portugal đŸ˜§. 

Aber ich muss mich nicht kleinmachen, meine BedĂŒrfnisse nicht runtermachen, weil es anderen schlecht geht. đŸ‘©đŸ»â€âš•ïžWie es uns Frauen geht, privat und im Business, ist wichtig. FĂŒr uns selbst. FĂŒr unser direktes Umfeld und fĂŒr die Welt. Denn alle WOATT!-Leserinnen, das weiß ich, bringen etwas tolles in die Welt! Und deswegen: nimm Dir alle Zeit der Welt, Dir Gutes zu tun. 

FĂŒr heute wĂŒnsche ich Dir daher, lebe erfĂŒllt, nĂ€hre Dich, sei glĂŒcklich und bring Deine Vision in die Welt, herzlich, Ursula Wagner

P.S. Und das Smoothie-Rezept reiche ich nĂ€chste Woche nach. Du kennst eine Frau, die von WOATT!-Impulsen profitieren könnte? WOATT!-Impulse und kostenfreien Zugang zu „Powerlunch“-Webinaren gibt es regelmĂ€ĂŸigÂ ĂŒber diesen Link. Einfach weiterleiten.

Und wie immer in diesen Tagen fragen wir uns: #whenwilltherebepeaceforukraine

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